Veröffentlicht in Essen und Trinken, Kultur, Lebensraum

Frühlings-Gedankensplitter

Ich habe in Wien studiert. Deshalb gefallen mir die Geschichten von Christa Chorherr ausnehmend gut!

Christa Chorherr

„Veronika, der Lenz ist da, die Mädchen singen trallala …“ (wirklich?) sangen die Comedian Harmonists in der Zwischenkriegszeit. Ja, der Frühling hat verschiedene Namen, manche sagen Frühjahr, andere Lenz (eher selten), anderswo heißt er VER, wozu einem als Österreich gleich Ver Sacrum einfällt. Mit ihren sechs Jahrgängen (1898–1903) gilt die Zeitschrift Ver Sacrum (lateinisch für „heiliger Frühling“), offizielles Organ der Vereinigung bildender Künstler Österreichs, als aufschlussreichster und künstlerisch anspruchsvollster Begleiter durch die frühe Geschichte der Wiener Secession. Oder ver sacrum war ein Brauch bei den antiken Italikern, bei dem eine Gruppe junger Männer, oft ein gesamter Jahrgang, aus dem Stammesverband ausgestoßen oder auch nur ausgesandt wurde, um neues Land für ihren eigenen Unterhalt zu erobern und so einen neuen Stamm zu gründen. Dabei wurden alle Lebewesen, die im kommenden Frühjahr (März, April) geboren wurden, den Göttern geweiht. Tiere wurden geopfert, die männlichen Neugeborenen wurden, sobald sie erwachsen waren, als Kolonisten…

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